SoVD-Notizblock 1/2010 - Der Newsletter des SoVD-Landesverbandes Niedersachsen e.V.
Im Blickpunkt
Kinder lernen gemeinsam - nur nicht in Niedersachsen?
Der SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V. hat in einer Pressekonferenz im Niedersächsichen Landtag die Landesregierung zum sofortigen Handeln bei der gemeinsamen Beschulung von behinderten und nicht behinderten Kindern aufgefordert. Seit der Unterzeichung der UN-Behindertenrechtskonvention sind die Bundesländer verpflichtet, ein inklusives Bildungssystem zu schaffen.
Der SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V. hat sein Mitgliederwerbesystem attraktiv umgestaltet: Seit dem 1. März 2010 können SoVD-Mitglieder eine Geschenkkarte von Tchibo im Wert von zehn Euro erhalten, wenn sie ein neues beitragsführendes Mitglied für den Verband werben. Mit dem neuen System „SoVD - Sag’s weiter!“ lohnt sich also die Empfehlung an Freunde oder Bekannte.
Vergünstigungen für SoVD-Mitglieder in der Autostadt
Pünktlich zum Jubiläumsjahr der Autostadt GmbH hat der SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V. mit dem Wolfsburger Unternehmen eine Kooperation vereinbart und bietet damit allen SoVD-Mitgliedern ein attraktives Ausflugsziel an. Für den Kauf einer Tages-Eintrittskarte bietet die Autostadt SoVD-Mitgliedern auf Nachweis durch die SoVD-Card (Mitgliederausweis) einen Sonderpreis von zehn Euro statt 15 Euro pro Person an.
Neues Steuermerkblatt für Familien mit behinderten Kindern
Der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (BVKM) hat sein jährlich erscheinendes Steuermerkblatt für Familien mit behinderten Kindern aktualisiert und neu aufgelegt. Dabei orientiert sich das Merkblatt an dem Aufbau der Steuererklärung für 2009. Es ist eine gute Hilfe, um die Steuererklärung schnell und unkompliziert zu bearbeiten.
Die Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz hat eine Informationsmappe zum Umgang mit demenzkranken Menschen entwickelt. Diese enthält ein Biografieheft sowie ein Vermisstendatenblatt. Das Datenblatt dient dem Schutz des Demenzkranken und kann im Vermisstenfall eine wertvolle Hilfe sein. Das Biografieheft hingegen soll pflegenden Angehörigen und Pflegekräften Sicherheit im Umgang mit dem Erkrankten geben.
Thomas F. konnte mit Hilfe von Sozialberaterin Cornelia Bruns vom SoVD-Beratungszentrums Oldenburg einen Verlust von zirka 400 Euro im Monat verhindern. Seit Januar 2009 war das SoVD-Mitglied arbeitsunfähig und erhielt von seiner Krankenkasse 1.860 Euro Krankengeld monatlich. Im August 2009 wurde der 50-Jährige von seiner Krankenkasse darüber informiert, dass sein Anspruch auf Krankengeld demnächst beendet sei.
Der Buch-Tipp: „Auf einen Schlag ist alles anders“
Seit dem 26. Dezember 2005 ist für Peter Assies aus Papenburg nichts mehr wie vorher - mehrere Schlaganfälle haben ihn aus seinem Alltag und dem Berufsleben als Heilerziehungspfleger gerissen. Über seine Zeit nach dem Schlaganfall und über seinen Umgang mit der Krankheit hat das SoVD-Mitglied ein beeindruckendes Buch geschrieben.